Portrait von Claudia Redlhammer
 

Vater oder Mutter geht


Familien brechen auseinander.
Das passiert in unserem Umfeld beinahe Tag für Tag.
Wir haben uns daran gewöhnt.
Manchmal verlässt die Mutter die gewohnte Umgebung und den alten Platz der Familie. Meist ist es aber noch der Vater der geht.
Für den Vater gibt es zwei Möglichkeiten:
Er lebt zwar jetzt in einer anderen Wohnung in einem anderen Haus, aber er nimmt seine Vaterrolle immer noch sehr ernst und möchte soviel wie möglich am Leben und der Entwicklung seiner Kinder teilhaben. Das heißt im Klartext, weiterhin Vater sein. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Mutter dies auch zulässt.
Wenn die Mutter aber ihre Macht missbraucht und diesen Kontakt unterbindet oder gar unmöglich macht, wird der Vater aus dem Leben der Kinder regelrecht entfernt.
Leider aber gibt es auch Väter die sich dieser Aufgabe entziehen und denken, sie könnten die Verantwortung für die gemeinsamen Kinder zur Gänze an die Mutter abtreten. Das hinterlässt in den Kindern schlimme Verletzungen und Blockaden. Denn dies sind, wie wir wissen, schwere Traumata.
Natürlich gilt das auch im umgekehrten Falle, wenn die Mutter geht.

Siehe mehr unter dem Punkt PAS – Kindesentfremdung