Portrait von Claudia Redlhammer
 

Borderline


Ihr Kids und Teens seid eine ganz neue Generation!
Das Leben wird immer schneller, es geht oft nur um gute Noten und darum, dass ihr keine Probleme macht.
Da bleibt einfach keine Zeit mehr, um eure Gefühle zu leben.
In der Schule und auf der Universität wird euer logisches Denken geschult, ihr lernt Geometrie und Bruchrechen – das braucht eigentlich kein Mensch zum Leben – aber kein Lehrer wird sich je darum kümmern, dass ihr lernt, auf euer Herz zu hören.
Leider gibt es dieses Unterrichtsfach ganz einfach nicht.

Wenn ihr Glückt habt, lehren euch eure Eltern über Gefühle sprechen, aber das tatsächliche „Fühlen“, das fällt ja auch uns Erwachsenen immer schwerer.
Meist beginnt es damit, dass ihr niemanden habt, um über eure Probleme zu reden. Wenn ihr dann auch noch denkt, es würde auch ohnehin niemand verstehen, dann beginnt ihr, eure Träume und Gefühle (Wut, Angst, Trauer, Liebe….etc) zu verdrängen.

Viele Eltern trennen sich, die Zeit für euch wird immer weniger. Hauptsache ihr funktioniert. Wie ein Computer.
Ihr seid aber keine Computer. Ihr seid junge Menschen, die versuchen sich selbst und ihren Weg zu finden.
Das geht aber nicht ohne eure Gefühle.
Immer öfter suchen viele von euch den Weg in gefährliche Süchte.
Man kann eigentlich nach allem süchtig sein.
Nach

  • dem Internet
  • den neuesten Markenklamotten
  • der perfekten Figur (Hey, wer sagt eigentlich was perfekt ist??)
  • möglichst viele Freunde zu haben
  • Shoppen

und vieles mehr.
Süchtig nach etwas sind wir dann, wenn wir das haben MÜSSEN. Egal auf welchem Weg und egal ob es uns gut tut.

Oft enden diese Süchte in dem Bedürfnis sich selbst zu verletzten.
Ihr kennt das sicher alle unter dem Begriff „Ritzen“ – Ihr glaubt, damit den eigentlichen innerlichen Schmerz mit einem anderen Schmerz für einen Moment vergessen/unterdrücken zu können. Dieses Gefühl, die wirklichen Probleme ausblenden zu können, macht süchtig.
Plötzlich fühlt es sich an, als würde euer Herz außerhalb eures Körpers schlagen.
Oder habt ihr gar das Gefühl, es überhaupt nicht mehr spüren zu können?

Dagegen können wir etwas tun.
Gemeinsam können wir diesem Ungeheuer, diesem Herzensräuber die Kraft nehmen und es für immer verjagen.
Je früher ihr zu mir kommt, desto schneller könnt ihr wieder fühlen was euch gut tut und Freude macht!