Portrait von Claudia Redlhammer
 

Themenarchiv: Liebe

Amors Pfeil trifft mitten ins Hirn!


erstellt am 14.02.2013

Ja, Ihr habt gerade richtig gelesen.
Er trifft nämlich nicht wie allgemein abergläubisch in uns verankert direkt ins Herz.
Wer verliebt ist, verhält sich meist wie ein psychisch Kranker, und dafür gibt es gute Gründe. Biologische Gründe. Denn rein physikalisch betrachtet sorgt eine Flut der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin dafür, dass unser Körper so reagiert, als befände er sich in einer Notsituation. Gleichzeitig sinkt der Serotoninspiegel, und genau unter diesem Symptom leiden auch Drogenabhängige und Menschen, die an einer Zwangsstörung leiden. Die amerikanische Anthropologin Helen Fisher („Warum wir lieben“, Patmos Verlag) wollte wissen, warum sich die Natur, als sie die Liebe erfand, einen anscheinend mehr als geschmacklosen Scherz leistete. Sie entdeckte bei ihren Forschungen, dass das „Verliebt sein“ in zwei Hirnregionen entsteht. Im ventralen Tegmentum, welches übrigens auch beim Orgasmus aktiv ist, und im limbischen System.

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