Portrait von Claudia Redlhammer
 

Themenarchiv: Allgemeines

Schießen Sie die Perfektion in den Wind!


erstellt am 04.01.2013

Wir Frauen im 21 Jahrhundert stecken in einem echten Dilemma. Wir wollen alles richtig machen, nur ja nichts auslassen, immer mindestens das Doppelte geben…wie aufreibend, wie verdammt kräfteraubend das ist.

Denn die Unlösbarkeit dieses Anspruchs auf Bravour liegt auf der Hand- gut ist niemals gut genug!

Die Latte wird beinahe von Jahr zu Jahr höher gelegt- das skurrile daran: wir Frauen tun uns das selbst an. Kein Mann kommt in meine Sitzung und beschwert sich darüber dass seine Frau nicht alles hundertprozentig schafft. Dass sie zu wenig ins Gym geht, die Kinder vernachlässigt, nur selten warmes Essen auf dem Tisch steht….genau das Gegenteil ist der Fall! Unsere Männer wünschen sich mehr Gelassenheit. Im Umgang mit allem. Mit dem Aussehen von uns Frauen, mit der Kindererziehung, mit dem Haushalt. Sie möchten viel lieber einmal wieder ihre Partnerin in verbeulten Jogginghosen entspannt auf dem Sofa sitzen sehen und sie selbst mit einem ihrer Lieblingsgerichte überraschen. Ihr ein bisschen etwas von ihrer Agenda abnehmen, und somit für sie da sein und sie beschützten….vor den Anforderungen des Frau- und Mutterseins, vor dem beinahe schon neurotischen Zwang auch noch Karriere machen zu müssen….einfach vor dem Wahn nach Vollkommenheit.

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Das innigste Verhältnis der Welt!


erstellt am 16.11.2012

Eine Mutter wird mit ihrem ersten Kind geboren. Es gab sie vorher nicht. Die Frau existierte, aber niemals die Mutter. Eine junge Mutter ist etwas absolut Neues (Rajneesh)

Beim Stöbern zum Thema Mutter sein hab ich dieses sehr schöne, poetische Zitat gefunden.

In diesem Beitrag möchte ich ganz besonders die Mütter unter uns ansprechen. Die, welche es schon sind, oder die, die es vielleicht gerade werden….

Mutter zu sein, das ist eine ganz besondere Aufgabe in unserem Menschenleben. Elisabeth Stone hat einmal gesagt:“Es ist, als würde ein Teil unseres Herzens plötzlich außerhalb unseres Körpers schlagen und existieren“.

Ich finde das trifft es sehr gut. Sehr genau kann ich mich noch an die Geburt meines ersten Kindes erinnern. Mein Sohn Milan war wunderschön, weich und hat herrlich gerochen. Sein kleiner Mund verzauberte mich – wenn er schlief…..die ersten sechs Monate schrie er jedoch mehr als er schlafen wollte. Das Stillen klappte zu Beginn mehr recht als schlecht und ich fragte mich oft stündlich, ob ich denn überhaupt eine gute Mutter sein könnte. Starke Zweifel nagten an mir. Da ich bei meiner Großmutter aufgewachsen bin, fehlte mir auch jeglicher Vergleich. Es blieb die Frage: „Wie werde ich eine gute Mutter“?

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